Über Mafalda

„Der Name Mafalda setzt sich aus drei Vornamen zusammen: Frieda, Martha und Angela – zusammengewürfelt ergab sich der Name Mafalda, der mir sehr vertraut war durch die Comics des spanisch-argentinischen Zeichners Quino. Frieda und Martha waren meine Großmütter. Frieda war Schneiderin und Martha war Händlerin auf dem Wolfsburger Wochenmarkt.

 

Unter der Anleitung von Frieda habe ich schon als kleines Mädchen mit dem Nähen begonnen und auch andere Handarbeiten wie Häkeln, Stricken und Sticken waren im Familienalltag stets präsent.

 

In meinem Beruf als Erzieherin vermittelte ich dann ebenfalls Kindern, dass kreatives Gestalten mit verschiedenen Materialien Freude bereitet, immer nach dem Grundsatz: Den Einzelnen dort abholen, wo er steht, erkennen, wo seine Stärken liegen.

 

Eine weitere gute Gelegenheit die Fähigkeiten auszubauen, ergab sich durch meine eigenen vier Kinder, die benäht, behäkelt, bestrickt und bestickt wurden.

 

Patchwork habe ich dann für mich bei unserem Langzeitaufenthalt in Barcelona entdeckt. Bei dem neunjährigen Aufenthalt nutzte ich die Möglichkeit der vielfältigen Angebote der fantastischen Handarbeitsläden vor Ort. Die Begeisterung der Spanierinnen für Patchwork und Handarbeiten war mitreißend. Und wenn einen der Virus erst einmal gepackt hat…

 

Mein kleiner Laden im Hinterhof des Eigentumsgrundstücks in Fallersleben ist durch die tatkräftige Unterstützung der gesamten Familie entstanden. Aus einem baufälligen 60er Jahre Waschhaus wurde ein helles, freundliches Ladengeschäft.

 

Die Philosophie meines Ladens ist es, die alte Tradition der Handarbeiten weiterzuleben. Durch viele unterschiedliche Kurse mit erfahrenen Kursleiterinnen kann hier jeder das nötige Know-how für seine eigenen Projekte erwerben.“

 

Am 3.2.2013 wurde der Laden eröffnet.